DIE MUTTERGOTTESKIRCHE IN GORNJA TREPCA
Die Kirche liegt in unmittelbarer Nähe der Thermalquellen, eingebettet zwischen herrlichen Bergen Vujan i Bukovik und am rechten Ufer des Flusses Besni potok. Die Umgebung der Kirche ist dicht bewaldet, im Unterschied zum Plateau, wo sie liegt. Der genaue Zeitpunkt, als sie erbaut wurde, ist nicht bekannt. Es wird vermutet, daß sie zur Zeit von Mustaf Pascha in der zweiten Hälfte des XVIII. Jh.-s entstand. Damals haben nämlich die Serben das Erlaubnis zum Kirchenbau erhalten. Nach anderen Theorien stammt die Kirche noch aus dem XIV. Oder XV. Jh.-s, wovon die in die Apsisfenster eingebauten Fragmente zeugen, welche nach ihrem Stil zur Morawa-Schule gehören. Wegen der schäbig gewordenen Holzstruktur diente die Kirche nur bis Anfang des XIX. Jh.-s. Aus zuverlässlichen Quellen erfahren wir, daß die Kirche im Jahre 1824 erneuert wurde. Am 24. August 1823 wird ein Gesuch an den serbischen Fürsten Milos Obrenovic von drei Fronbauern aus Gornja Trepca (Nikit Milenkovic, Vaso Milenkovic, Ilija Gojkovic) gesendet, die von ihm die Erlaubnis zur Kirchenerneuerung verlangen. Die Erneuerung wurde von Toma Josifovic ausgeführt, unterstützt wurde sie von allen einheimischen Bewohnern. Zum Dorfpfarrer wurde Vasa popovic ernannt, der hier bis zu seinem Tod 1849 amtierte. Als Parochialkirche wird sie zum ersten Mal 1839 bei einer Volkszählung im Fürstentum Serbien erwähnt. Auf Grund der Volkszählung von 1851 erfahren wir, daß auch das Dorf Donja Trepca zu dieser Parochie gehörte. 1894 wurde die Kirche wieder rekonstruiert und zwar von Kosta Prvulovic. Der bei dieser Gelegenheit erbaute Nartex stürzte bald ein, wurde dann 1935 vom Archimandrit
Viktor Gizdavic, dem Vorsteher des Klosters Vujan, mit Hilfe der Lokalbevölkerung neu gebaut.
Die Kirche ist ein einschiffiges Gebäude und hat eine halbrund gewölbte Decke. Der Altarraum hat zwei rechteckigen Nischen. Gebaut wurde sie aus gemeißelten Steinen und gedeckt mit Dachziegeln. Der aus Backsteinen angebaute Nartex hat eine flache Decke und ist mit Dachziegeln bedeckt. Die Kirche hat keine Kuppel und auf der Dachspitze sind drei Kreuze angebracht. Nikit Milenkovic liegt auf der rechten Seite der Kirche begraben.
Der Innenraum der Kirche schmücken Fresken umd alte Ikonen, die hier aus dem Kloster Vujan gebracht wurden und ein Werk von Jeremija Mihailovic /Ende des XIX Jh.-s) darstellen. Neben der Kirche stehen einige Grabsteine, Krajputasi genannt (Grabsteine am Wegesrand).
KLOSTER VUJAN
Das Kloster ist dem Erzengel Michael gewidmet und als ein kulturhistorisches Denkmal von großer Bedeutung steht es unter Denkmalschutz. Gebaut wurde es wahrscheinlich im XIV. Jh. Es wird erzählt, daß das Kloster von einem Mönch gegründet wurde, der hier Viehherde bewahrte. Aller Wahrscheinlichkeit nach liegt er im heutigen Kloster begraben. Der Ursprungsame des Kloster war Obrovin, denn damals hieß so der Berg. Darauf weist ein Stein hin, der in der Nähe des Klosters gefunden wurde. Das Kloster wurde mehrmals zerstört und wieder aufgebaut. Nach der Zerstörung im Jahre 1597 wurde es völlig verlassen. Erst zwei Jahrhunderte später, im Jahre 1805 wurde das Kloster wieder errichtet und zwar dank dem berühmten serbischen Helden Nikola Lunjevica. Es gibt zwei unterschiedliche Meinungen, von wem die Klostererneuerung geleitet wurde; vom Priester Radisav Radisavljevic (nach Joakim Vujic, der das Kloster Vavedenje 1826 besuchte) oder vom Hieromonachos Nikolaj Lazovic, der in einer Inschrift erwähnt wurde. An der Errichtung der Ikonostase hat neben Lunjevica auch der legendäre Lazar Mutap teilgenommen. Die beiden Helden wurden im Kloster Vujan begraben, Nikola Lunjevica im männlichen Nartex, und Lazar Mutap im weiblichen. Das Kloster liegt im Umfeld des Dorfes Prislonica, in unmittelbarer Nähe des Kurbads, Umgeben von dichtem Wald in einem kleinen Tal zwischen Mali und Veliki Vujan.
Die Kirche ist aus Werksteinen gebaut. Sie ist ein einschiffiges Gebäude, dessen Naos vom Nartex getrennt ist. Der Naos hat drei enge Joche, die Apsis hat von innen und außen die halbrunde Form. Über dem Nartex erhebt sich der achteckige, gemauerte Glockenturm. Vor dem Nartex ist eine Vorhalle mit dem Pultdach, während die Kirche von einem Satteldach gedeckt ist.
Die Freskenzyklen in Temperafarben sind nach mittelalterlichen Vorlagen zwischen 1939 und 1943 entstanden. Die Bilderwand ist ein Werk der Zografen Stojan und Jeremija aus dem Jahre 1808. An der Außenfassade standen ursprünglich Porträte der serbischen Helden Nikola Lunjevica und Lazar Mutap, die aber später übermalt und vernichtet wurden.
Neben der Klosterpforte befindet sich die große Herberge, erbaut während der Herrschaft des serbischen Fürsten Aleksandar Karadjordjevic. Neulich wurde das Kloster renoviert, wobei neue Räume angebaut wurden.
Der ethnographische Reichtum
Für den ethnographischen Reichtum werden hier in erster Linie die alten Wassermühlen und der Dorffriedhof gehalten. Der Friedhof liegt auf engem Raum im Weiler Gojkovici und wurde wahrscheinlich noch zur Zeit der ersten Ansiedler angelegt. Er stellt auf Grund der ethnographischen, kulturhistorischen und künstlerischen Werte ein echtes Museum unter freiem Himmel dar. Eine gründliche Analyse liefert einen einzigartigen Einblick in das Alltagsleben der ehemaligen Bewohner von Gornja Trepca. Künstlerisch wertvolle Grabdenkmäler zeugen von hoher Begabung der damaligen Bildhauer. Die Farben sind im Laufe der Zeit verblasst, die Patina verleiht aber diesen Grabsteinen ihren besonderen Ausdruck.
Auf dem Gebiet von Gornja Trepca gab es in der Vergangenheit zahlreiche Wassermühlen, die heutzutage verlassen sind. Einige von ihnen haben den Zahn der Zeit überstanden und könnten restauriert werden. Das sind Holzhütten mit einem kleinen Zimmer für den Müller. Sie sind mit Dachziegeln gedeckt und mit Steinen untergemauert. Die Experten sind der Meinung , daß man sie revitalisieren und nicht in ein Museum umwandeln sollte.
Die ursprüngliche Architektur des Kurbads, gekennzeichnet durch verschiedene traditionell gebaute Häuser, wird langsam durch moderne Villen, Motels und Restaurants ersetzt. Es sind aber immer noch solche Objekte zu finden, aus denen in nächster Zeit ein besonderes Museum entstehen könnte – Serbisches Dorf.
Hauptsehenswürdigkeiten von Cacak:
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römische Thermen aus dem III.Jh.
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Konak (Residenz) von Jovan Obrenovic
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die Gemäldegalerie von Nadezda Petrovic
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das Denkmal von Nadezda Petrovic, ein Werk des Bildhauers Ivan Mestrovic
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das Denkmal der serbischen Aufständischen Tanasko Rajic auf dem Berg Ljubic bei Cacak
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die drei Stauseen bei naheliegendem Kurort Ovcar Banja bieten gute Bedingungen zum Angeln und für viele Wassersportarten.
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die Besichtigung der zehn Klöster aus der Ovcar-Kablar Schlucht ist ein echtes Erlebnis für die anspruchsvollen Kulturreisenden
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Gornji Milanovac ist auch reich an kulturhistorischen Denkmälern aus der serbischen Geschichte. In der näheren Umgebung befindet sich Takovo, wo 1815 der II. serbische Aufstand gegen die Türken begonnen hat; die Kirche von Savinac, in der Mina, die Tochter des serbischen Schriftreformers Vuk karadzic, begraben wurde; das Kloster Vracevsnica aus dem Jahre 1431, die Stiftung des Herzogs Radic Postupovic; das Denkmal den jugoslawischen Lagerhäftlingen in Norwegen auf dem Friedensberg.
VERANSTALTUNGEN, AUSFLÜGE UND SPORTLICHE AKTIVITÄTEN
Während ihres Aufenthaltes im Kurbad können die Gäste an den „Gesundheitstagen“ teilnehmen. Es ist eine Veranstaltung, die zum Geburtsfest der Gottesmutter am 21.09. stattfindet und deren Hauptinhalt die Affirmation der medizinischen Dienste ist. Geboten wird auch ein reiches Kulturprogramm, und vor der Kirche der hl. Gottesmutter findet eine Schnaps-Präsentation statt, die mit der Wahl der besten Sliwowitz endet (“Die Königin von Sumadija“).
Die Touristische Organisation Cacak veranstaltet im Kurbad „Sommerliche Kulturtage“. Im Laufe der Sommermonate treten hier viele Folkloregruppen, Musiker, Schriftsteller, Dichter, Schauspieler...auf.
Im Kurbad und umliegenden Orten (Cacak, Guca, Prislonica, Mrcajevci) werden auch Malerkolonien und andere Events veranstaltet.
In unmittelbarer Nähe des Kurbads befindet sich ein wildreiches Jagdrevier sowie das bekannte Pferdegestüt „Preljina“, das auch Reitstunden anbietet.
Presseauszüge (Press clipping)
Der derzeitigen Bekanntheit des Kurbads haben nicht nur die bewiesenen Wassereigenschaften beigetragen, sondern auch zahlreiche veröffentlichte Zeitungstexte, sowohl des medizinischen als auch des allgemeinen Charakters.
Besonders interessant sind jene Texte, welche auf den Aussagen und Erfahrungen der Patienten beruhen. Manche Zeitungsartikel, die unserem Kurbad gewidmet sind, übertragen wir wörtlich:
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